SoLaWi Bitte?! Frische regionale Bio-Lebensmittel direkt vor der Haustür

Episode 25

Mit Dieter Fitsch

Kein eigener Garten? Frisches Gemüse ernten und nach Herzenslust gemeinschaftlich ackern funktioniert trotzdem. Dafür gibt’s die Solidarische Landwirtschaft.

Wie es funktioniert und was es auch für Landwirte und Landwirtinnen interessant macht, Ackerland zur Verfügung zu stellen, das verrät uns Dieter Fitsch – Gründungsmitglied der ersten SoLaWi in der #Ökomodellregionwetteraukreis hier!

Die Themen:

  • Was bedeutet „Solidarische Landwirtschaft“, wie funktioniert das?
  • Nur Salat im Sommer, Kohl im Winter?! Was ist in einer Erntekiste drin?
  • Müssen Mitglieder immer auf dem Acker mitarbeiten?
  • Was macht es für Bio-Landwirte und -Landwirtinnen interessant, eine SoLaWi auf dem Betrieb einzuführen?
  • Warum sollte jede Stadt und jedes Dorf eine SoLaWi haben?

Neugierig, was hinter den Themen steckt? Klicken Sie auf Play!

Unsere Podcast-Gast: SoLaWi-Gründer Dieter Fitsch

Soziologe, SoLaWi-Initiator, Gründungsmitglied & langjähriges Vorstandsmitglied

Das Netzwerk Solidarische Landwirtschaft e.V. führt für Hessen 39 Solidarische Landwirtschaften (SoLaWis). Allein 13 SoLaWis (aktiv oder in Gründung) liegen im Wetteraukreis, der damit eine hessische Hochburg ist. Rund 500 Haushalte versorgen sich hier bereits über eine Solidarische Landwirtschaft!

Die Solidarische Landwirtschaft Friedberg-Dorheim e. V. war die erste SoLaWi im Wetteraukreis. Sie wurde 2015 gegründet und besteht seit 2019 als eingetragener Verein. Dieter Fitsch ist einer der drei Initiatoren. Das Gründungs- und langjährige Vorstandsmitglied engagiert sich mit einem hohen wöchentlichen Zeiteinsatz. Unterstützt wird die SoLaWi Friedberg-Dorheim seit Beginn an auch von der Ökomodell-Region Wetteraukreis.

Der Anbau ist EU-Bio und Naturland zertifiziert

Die SoLaWi Friedberg-Dorheim umfasst 1,5 Hektar Land. Verteilt auf 100 Ernteanteile gedeihen hier 40 Gemüsesorten. An drei Abholstationen können die 140 Mitlieder ihre Ernteanteile abholen.

Der Anbau ist EU-Bio und Naturland zertifiziert und bietet Gelegenheit für die Mitglieder, in Arbeitsgruppen und Teams mitzumachen. Bewirtschaftet wird die Fläche maßgeblich von zwei engagierten jungen Gärtnern. Unterstützt werden sie von einem Berater sowie von Bio-Landwirt Holger Pabst.

Kooperationspartner „Naturlandhof Dorheimer Bergwerk“

Holger Pabst war von Anfang an als Kooperationspartner der SoLaWi dabei. Neben dem Acker der Solidarischen Landwirtschaft Friedberg-Dorheim kümmert er sich um einen 70-Hektar-Gemischtetrieb. Die 40 Hektar Ackerfläche und 30 Hektar Grünland werden seit 2010 rein ökologisch nach Naturland-Richtlinien bewirtschaftet.

Vorwiegend dienen die Felder zum Selbstanbau von Weizen, Gerste, Hafer, Raps und Stroh sowie zur Gewinnung von Heu für die Pensionspferdehaltung. Sie ist Hauptstandbein des Hofs. Weitere Erzeugnisse sind Kartoffeln, Zwiebeln und Freilandeier (von zwei Hühnermobilen). Die Hoferzeugnisse sind über einen Produktautomaten am Hof erhältlich und werden über einen regionalen Abokisten-Service vermarktet.

SoLaWis im Wetteraukreis:

SoLaWi-e bitte?!

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