Regionale Wertschöpfung durch Urgetreideanbau

Zurück zu den Wurzeln: Regionale Wertschöpfung durch Urgetreideanbau

Ressourcenschutz

Im Herzen des Odenwalds und seines Umlands wird seit 2015 eine jahrtausendealte Tradition neu belebt: Das Nibelungenkornprojekt widmet sich der Wiederentdeckung und dem regionalen Anbau von Urgetreidesorten wie Emmer, Einkorn und Dinkel. Landwirtschaftsbetriebe, Herrnmüller, Traditionsbäckereien und Gewässerschutzberatung arbeiten dabei Hand in Hand, um das Urkorn wieder auf die Felder der Region zu bringen und daraus köstliche Produkte zu erzeugen.

Ausbau und Weiterentwicklung der Nibelungenkorn-Wertschöpfungskette

Seit 2023 engagiert sich die Ökomodell-Region Süd aktiv für die Weiterentwicklung der Nibelungenkorn-Wertschöpfungskette. Das Projekt wird durch Mittel aus dem Ökoaktionsplan des Landes Hessen zusätzlich gefördert. Hierbei werden folgende Projektziele verfolgt:

  • Regionale Wertschöpfung/Wertschätzung mit fairer Preisgestaltung für Landwirte
  • Gute transparent erzeugte Lebensmittel aus Urgetreide
  • Wissenstransfer zu grundwasserschonender Landwirtschaft
  • Wissensgenerierung durch Evaluationsarbeit & Vermittlung von Erkenntnissen (Projektergebnisse werden voraussichtlich im August veröffentlicht).
  • Produktentwicklung anhand der Forschungsergebnisse

Warum Urgetreide?

Emmer, Einkorn und Dinkel – diese uralten Getreidesorten stehen für Tradition, Robustheit und unverfälschten Geschmack. Mit ihrem schützenden Spelz und ihrer natürlichen Anpassungsfähigkeit tragen sie nicht nur zur biologischen Vielfalt bei, sondern bieten auch die Grundlage für einzigartige Backwaren.

Grundwasserschutz durch Nibelungenkornanbau

Beim Anbau von Emmer, Einkorn und Dinkel als Nibelungenkorn verpflichten sich unsere Landwirtinnen und Landwirte, die Umwelt und das Grundwasser zu schützen, nämlich durch:

• Vollständigen Verzicht auf chemischen Pflanzenschutz
• Reduzierte Stickstoffdüngung
• Verzicht auf Bioabfallkompost und Klärschlamm

Mehr erfahren Sie im Podcast: https://oekomodellland-hessen.de/informiert-bleiben/podcast/alte-sorten-neue-chancen-grundwasserschutz-durch-urgetreideanbau/

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Kontakt

Ökomodell-Region Süd

(Bergstraße, Darmstadt-Dieburg, Groß-Gerau, Odenwaldkreis, Darmstadt)

Alexandra Hilzinger
Telefon: 06151 881-1572
Mobil: 0160 4007944
E-Mail: a.hilzinger@ladadi.de

Angelika Jenke
Telefon: 06151 881-1574
Mobil: 0175 5595278
E-Mail: a.jenke@ladadi.de

Felix Heil
Telefon: 06151 881-1573
Mobil: 0151 55966017
E-Mail: f.heil@ladadi.de

Sylvia Barrero-Stadler
Telefon: 06062 70-1864
Mobil: 0151 14258410
E-Mail: s.barrero-stadler@odenwaldkreis.de

Kreisausschuss Landkreis Darmstadt-Dieburg
Jägertorstraße 207
64289 Darmstadt
E-Mail: oekomodellregion-sued@ladadi.de